Zeitmanagement, Motivation und Stressbewältigung: So steigert man die Betriebsproduktivität

Ein geflügeltes Sprichwort besagt, dass Zeit Geld ist, aber die wenigsten denken wirklich darüber nach was das eigentlich bedeutet. Dabei ist Zeit gerade in der heutigen vernetzten Arbeitswelt das wichtigste Gut um die ständigen Termine und Deadlines zu bewältigen, die an allen Enden und Ecken drängen. Ein Punkt gewinnt deshalb auch eine immer größere Bedeutung. Die Frage wie man sich die verfügbare Zeit einteilt, mit einem Wort: Zeitmanagement.

Zeitmanagement: effektive Organisation und Planung

Im Zeitmanagement geht es vor allem darum effektiv zu organisieren. Zeitmanagement heißt nämlich zunächst einmal sich folgendes bewusst zu machen: Zeit ist die einzige Ressource, die fortlaufend verbraucht wird und auch nicht mehr so einfach zurückgewonnen werden kann. Einmal verstrichen kommt sie nicht mehr zurück. Deshalb ist Zeitmanagement vorwiegend eine Frage des Einteilens. Wer erledigt wann welche Aufgabe und vor allem: was ist am wichtigsten. Beim Zeitmanagement ist es wichtig zu identifizieren welche Aufgabe im Moment die höchste Priorität hat und dementsprechend eine Rangfolge zu erstellen, die die Aufgaben nach ihrer Dringlichkeit sortiert. Ein Großprojekt wird so in verschiedene kleinere Teilaufgaben und Tätigkeiten aufgeteilt, die dann nach und nach abgearbeitet werden.

Mit der richtigen Motivation ist alles zu schaffen

Eng verbunden mit dem Zeitmanagement ist die Frage der Motivation. Denn die beste Einteilung und Planung hilft nicht wirklich weiter wenn die Mitarbeiter eines Projektes unzureichend motiviert sind und ihrer Aufgabe nur halbherzig nachgehen. Für die richtige Motivation zu sorgen ist zunächst vor allem eine Aufgabe der Führungskräfte. Die Führungskräfte sorgen für die Motivation der Arbeitnehmer indem sie die passenden Rahmenbedingungen schaffen, in denen ein angenehmes und vor allem produktives Arbeitsklima entstehen kann. Dabei spielt das Einkommen natürlich eine entscheidende Rolle: Wer fair honoriert wird, der ist auch bereit eine entsprechende Leistung zu erbringen. Doch auch die Kommunikation am Arbeitsplatz sollte nicht unterschätzt werden. Ein Betriebsklima, in dem sowohl die Führungskräfte mit den Angestellten als auch die Angestellten untereinander gut kommunizieren hat erwiesenermaßen eine positive Wirkung auf die Motivation des Einzelnen. Logisch: Wer das Gefühl hat, dass auf seine Belange eingegangen wird, der ist auch bereit alles für den Betrieb zu geben.

Stressbewältigung für Anfänger

Auch im besten und mitarbeiterfreundlichsten Betrieb der Welt wird es irgendwann einmal Stress geben, selbst wenn das Zeitmanagement perfekt ist und die Motivation der Mitarbeiter stimmt. Umso wichtiger ist es auch für diesen Zeitpunkt die passende Strategie bereit zu halten, womit man beim Stichpunkt Stressbewältigung angelangt ist. Unter Stressbewältigung versteht man Techniken und Strategien wie man den periodisch auftretenden Stress, der immer mal wieder am Arbeitsplatz auftritt bewältigt und wie man am besten damit umgeht. Das soll nicht heißen, dass Stress als Normalzustand am Arbeitsplatz akzeptiert wird. Mit einem guten Zeitmanagement wird Stress weitgehend vermieden und man kommt erst gar nicht in eine Situation, in der man keine Zeit für seine Aufgaben hat. Dennoch kann es natürlich immer wieder mal passieren, dass etwas dazwischen kommt und der Zeitplan durcheinander geworfen wird und genau für diesen Fall sollte man sich Gedanken um Stressbewältigung machen.

Stressbewältigung heißt zunächst sich vor Augen zu halten, dass das Arbeitsleben nicht nur angenehme Seiten hat. Selbst bei absolut bester Motivation wird man immer wieder in eine Situation geraten, in der man an persönliche Grenzen stößt. Deshalb ist es auch wichtig sich immer wieder für eine Tätigkeit zu belohnen. Wenn man beispielsweise eine unangenehme oder lästige Teilaufgabe bewältigt hat kann man sich dafür belohnen indem man sich etwas Besonderes gönnt. Das muss gar nichts Weltbewegendes oder Großartiges sein. Oft reicht schon ein wenig Smalltalk mit dem Kollegen, ein Stück Schokolade oder eine Tasse Kaffee. Das wichtige bei der Stressbewältigung ist, dass man sich selber das Gefühl vermittelt etwas geleistet zu haben und deshalb eine Belohnung angebracht ist.

Verwaltungsfachangestellter (m/w)

Verwaltungsfachangestellter (m/w): Ausübung in verschiedenen Fachrichtungen

Die Hauptaufgaben des Verwaltungsfachangestellten (m/w) sind Büro- und Verwaltungstätigkeiten, die sich, je nach Arbeitsgebiet, in verschiedene Tätigkeitsfelder aufgliedert. Die Grundausbildung ist jedoch für alle Verwaltungsfachangestellten (m/w) gleich. Die Bereiche, in denen Verwaltungsfachangestellte (m/w) tätig werden, sind zum einen die Kommunalverwaltung, die Kirchenverwaltung oder die Handwerksorganisation von der Industrie- und Handelskammer.

Außerdem ist die Berufsausbildung noch in den Bereichen Bundes- und Landesverwaltung möglich. Im Bereich Kommunalverwaltung ist das Berufsbild sehr vielseitig, da Verwaltungsfachangestellte in Bauämtern, in der Landeskirche, beim Gesundheits- oder Ordnungsamt tätig werden können. Wer sich für die Ausbildung auf Bundesebene entscheidet, kann später bei der Bundesagentur für Arbeit oder beim Finanzamt arbeiten, wer seine Ausbildung auf Landesebene wählt, bei verschiedenen Ämtern wie dem Landwirtschaftsamt oder der Oberfinanzdirektion.

Voraussetzungen und Fähigkeiten für den Beruf des Verwaltungsfachangestellten (m/w)

Für die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten (m/w) wird die Mittlere Reife oder die Fachoberschulreife vorausgesetzt. Von großem Vorteil für die Ausübung des Berufes ist Freude an verwaltungstechnischen Aufgaben wie Buchhaltung, Organisation und Führung von Protokollen, und am Umgang mit Menschen, was im kommunalen Bereich besonders zum Tragen kommt. Ob im Einwohnermeldeamt oder bei den verschiedenen Anliegen der Bürger – hier ist ein freundliches und entgegenkommendes Auftreten von großer Wichtigkeit.

Duales Ausbildungssystem

Die Ausbildung erfolgt im dualen System, bei dem die Auszubildenden sowohl in der Berufsschule als auch im Ausbildungsbetrieb lernen und dauert insgesamt drei Jahre. Im letzten Lehrjahr erfolgt die Ausbildung in die später gewünschte spezielle Fachrichtung.

Zahnarzthelfer (m/w)

Staatlich anerkannter Ausbildungsberuf

Der Beruf Zahnarzthelfer (m/w) ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf, dessen heutige Berufsbezeichnung zahnmedizinische Fachangestellte ist. Zu dieser Ausbildung gehört ein wenig Berufung, denn sie ist nicht für Menschen geeignet, die weder Blut noch Speichel sehen können. In dieser Hinsicht darf ein Zahnarzthelfer (m/w) nicht zart besaitet sein. Ferner kommen die Patienten im Allgemeinen nicht gerne zum Zahnarzt, freuen sich vielmehr, wenn sie wieder gehen können. Manche Menschen reagieren auch nervös auf die Geräusche der Bohrer und müssen unter Umständen beruhigt oder getröstet werden.

Interessanter und abwechslungsreicher Berufsalltag

Als Zahnarzthelfer (m/w) erlebt man jedoch einen sehr interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsalltag. In einer Zahnarztpraxis trifft man auf viele unterschiedliche Menschen, wobei jede Behandlung individuell ist, Routine dennoch keineswegs auszuschließen ist. Voraussetzung für diese Berufsausbildung ist ein guter Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil. Sie umfasst alles Wissenswerte über Zahnpflege, Arbeiten im Zahnlabor oder Abrechnungen mit den Krankenkassen.

Zahnarzthelfer-In - Assistenz des Zahnarzts

Als Zahnarzthelfer (m/w) muss man die Hygienevorschriften kennen, über Implantate Bescheid wissen, aber auch Büroarbeiten beherrschen und Patientendateien führen. Von der Rezeption bis zum Assistieren während der Zahnbehandlung lernt der oder die Zahnarzthelfer (m/w) umfassende Behandlungsmethoden kennen und wird über alle Materialien unterrichtet, mit denen ein Zahnarzt täglich zu tun hat. Während der gesamten Ausbildungszeit sind die Auszubildenden zum Zahnarzthelfer (m/w) verpflichtet, ein Berichtsheft zu führen, ohne das sie zur Prüfung bei der Zahnärztekammer nicht zugelassen werden.

Werbetexter (m/w)

Ein Beruf für kreative Köpfe

Der Werbetexter (m/w) ist für die textliche Gestaltung von Plakaten, Anzeigen, Fernsehspots und Internetauftritten verantwortlich. Dabei kommt es vor allem auf die zielgruppengerechte Vermittlung von Werbebotschaften an. In der Regel gehört nicht nur das Texten von Werbebotschaften zur Aufgabe der Werbetexterin, sondern auch die Gesamtkonzeption der Werbegestaltung. Das bedeutet, dass die meisten originellen Werbeideen von einem Werbetexter (m/w)oder Konzeptioner stammen.

Kein klassischer Ausbildungsberuf

Beim Werbetexter (m/w) handelt es sich nicht um einen Ausbildungsberuf im klassischen Sinne, sondern man erwirbt seine Berufserfahrungen im Beruf. Ähnlich wie Journalisten ein Volontariat absolvieren, steigen angehende Werbetexter (m/w) bei entsprechendem kreativem Talent als Praktikanten und später als Trainees in eine Werbeagentur ein, wo sie alle Grundlagen des Werbetextens lernen und später als Juniortexter eigenständig Werbetexte und -konzepte erstellen können. Im Beruf der Werbetexter kommt es vor allem auf die kreative Höchstleistung unter Zeitdruck an. Jeder Werbekanal verlangt sein eigenes Kreativkonzept. Hierauf hat der Werbetexter zu achten. Ein Anzeigentext in der Tageszeitung verlangt einen anderen Text als eine gesprochene Botschaft in einem Radiospot.

Werbetexter – Flexibilität erforderlich

Das verlangt vom Werbetexter (m/w) Flexibilität ab. Brainstorming und zündende Ideen gehören dabei zum Handwerkszeug aller Konzeptioner. Nicht selten werden Konzepte durchdacht und ausgearbeitet und letztlich wieder verworfen, weil dem Auftraggeber der Ansatz nicht zusagt oder die Kommunikationsberatung einen anderen Schwerpunkt setzen möchte. Dabei ist eine hohe Frusttoleranz erforderlich. Die theoretischen Grundlagen des Werbetextens lassen sich auch per Fernstudium aneignen, was eine gute Grundlage für eine spätere Bewerbung in einer Werbeagentur darstellt. Werbetexter (m/w) ist der richtige Beruf für kreative Freigeister.

Verpackungsmittelmechaniker (m/w)

Als Verpackungsmittelmechaniker (m/w) wirkt man in erster Linie an der Herstellung verschiedener Verpackungen mit. Es handelt sich um einen nach dem Berufsbildungsgesetz anerkannten Lehrberuf.

Die Ausbildung

Um eine Ausbildung als Verpackungsmittelmechaniker (m/w) beginnen zu können, benötigt man als Qualifikation einen Realschulabschluss oder einen guten Hauptschulabschluss. Die dreijährige Ausbildung findet im dualen System statt, also teils in der Berufsschule, teils im Betrieb. Bei guten Leistungen kann die Ausbildungszeit verkürzt werden. Zu den Lehrinhalten der Ausbildung gehören die Anfertigung von Verpackungsmustern, Materialkunde und Herstellungsverfahren, die Bedienung und Reparatur der Fertigungsanlagen sowie die Grundlagen der Qualitätssicherung.

Einsatzbereiche für Verpackungsmittelmechaniker (m/w)

Arbeitgeber für Verpackungsmittelmechaniker (m/w) sind in erster Linie Betriebe aus dem Bereich der Verpackungsmittelindustrie und des Verpackungsgewerbes. Aufgrund der vielen Schritte, aus denen sich die Produktion zusammensetzt, erwerben bereits Auszubildende Zusatzqualifikationen für verschiedene Arbeitsbereiche. Zu diesen gehört unter anderem die Qualifizierung als Packmitteldesigner oder als Fachkraft mit besonderen Kenntnissen im Werkzeugbau oder in der Veredelungstechnik.

Da die zunehmende Computerisierung der Arbeitswelt auf vor der Arbeit der Verpackungsmittelmechaniker (m/w) nicht haltmacht, kann ebenso eine Zusatzqualifikation für die computerunterstützte Mustererstellung erworben werden. Weitere Bereiche, in denen Verpackungsmittelmechaniker (m/w) arbeiten können, sind die Kundenbetreuung, die Planung des Produktionsablaufs und die Betriebsabrechnungen.